Inmitten des denkmalgeschützten Hof-Ensembles „A-Dorf“ entsteht zukunftsweisender Wohnraum für alle Generationen. Das Konzept verbindet den behutsamen Erhalt historischer Bausubstanz mit innovativen Wohnformen, die auf unterschiedlichste Lebensentwürfe eingehen: Die Wohnungen sind barrierefrei, inklusiv und fördern die Gemeinschaft.
Clusterwohnen in der Notkirche
Die ehemalige Notkirche wird zu einer gemeinschaftlichen Senioren-Clusterwohnung umgenutzt. Pro Geschoss sind zum Pfarrgarten hin fünf barrierefreie Apartments mit eigenem Bad und Pantryküche angeordnet. Zum Hof hin bleibt der räumliche Charakter der Notkirche erhalten – hier entsteht auf zwei Geschossen ein großzügiger Gemeinschaftsbereich mit Galerie, Küche, Esstisch und Bibliothek. Dieser zentrale Raum fördert die Gemeinschaft unter den Bewohnerinnen und Bewohnern und kann zum Treffpunkt für alle Generationen werden.
Mutter-Kind-Wohnen im Gemeindehaus
Im ehemaligen Gemeindehaus entstehen sechs flexible Wohneinheiten für Mütter mit Kindern. Die bestehende durchgesteckte Struktur bleibt erhalten und ermöglicht einen schaltbaren Grundriss, sodass individuell auf die Bedürfnisse verschieden großer Familien reagiert werden kann.
Barrierefreie Erschließung und neue Nutzungen
Ein neues, gemeinsames Treppenhaus erschließt über zwei Laubengänge nicht nur die neuen Wohnungen im Obergeschoss des Gemeindehauses, sondern auch die ehemals als Schwesternwohnungen genutzten Einheiten im nordwestlichen Gebäudeteil. Diese werden zu Doppelapartments für Senioren umgestaltet.
Im Erdgeschoss dieses Baukörpers entsteht Raum für ein Beratungs- und Therapieangebot mit Gruppenraum und Büro.
Ein lebendiger, grüner Treffpunkt für alle
Der neu gestaltete und entsiegelte Hof wird ausgiebig begrünt und dient als gemeinsamer Treffpunkt für alle Generationen. Hier stehen Begegnung, Austausch und gemeinsames Leben im Mittelpunkt.


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